Das Muster hat die Adresse gewechselt
Shownotes
Zum Märchenkreis: Gold in deinen Wunden https://myablefy.com/s/yvalon/gold-in-deinen-wunden-8cdef0b7/payment
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Liebe Grüße Yvonne
Musik: Envato Elements Item
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00:00:26: Hallo und herzlich willkommen bei Evalon Moments.
00:00:30: Ich habe gestern ein Reel gepostet über die Geschichte Bettina bummelt.
00:00:35: Bettina ist ein kleines Mädchen, die es anstrengend findet in der Schule stillzusetzen und die freut sich dann immer auf den Heimweg.
00:00:43: Da hüpft sie dann herum und da begegnen ihr dann so lustige Sachen, einmal ein Kätzchen mit dem sie spielt.
00:00:50: Sie bleibt auch mal am Schaufenster des Spielzeugladens, hängt und guckt sich verträumt an was sie dort alles sieht und was sie damit machen könnte.
00:00:59: oder sie pflückt ihrer Mutter in schön strauß Blumen und vergisst jedes Mal völlig die Zeit darüber Und kommt natürlich zu spät Zu Hause an.
00:01:09: ihre Mutter ist dann sauer.
00:01:13: Bettina ist dann allein ihr Mittagessen, das dann auch lauwarm ist und danach macht sie Hausaufgaben, hilft ihre Mutter noch im Haushalt und fällt dann müde ins Bett.
00:01:22: Und den nächsten Tag so weiter und so weiter bis eines Tages ihre Mutter Eine Freundin im Krankenhaus besucht.
00:01:29: Bettina bereitet derzeit das Abendessen zu Hause vor, hat den Tisch ganz schön gedeckt, setzt sich auf den Stuhl und wartet auf ihre Mutter.
00:01:37: es fängt an zu regnen und Bettina wartet und waltet und plötzlich bekommt sie so ein beklemmendes Gefühl und denkt was ist wenn meiner Mutter was Schlimmes passiert ist?
00:01:45: Wenn sie überhaupt nicht mehr nachhause kommt und in diesem Moment schlüpft sie in die.
00:01:51: Also wechselt die Perspektive und fühlt zum ersten Mal die Angst, die auch ihre Mutter immer fühlt.
00:01:56: Und von da an ist sie eben immer pünktlich.
00:01:59: Das heißt, die Schule ist aus, sie läuft dann Schnurrstrax nach Hause, geht dann allem vorbei was ihr begegnet.
00:02:04: Dann isst sie mit ihrer Mutter Mittagessen und macht dann ihre Hausaufgaben und hilft noch und dann bleibt immer noch Zeit dass sie draußen spielt.
00:02:12: So!
00:02:14: Was hat dieses Mädchen gelernt?
00:02:16: Zuerst die Aufgaben dann das Verglügen.
00:02:18: wer kennt nicht diesen Glaubenssatz.
00:02:22: Das ist so die Moral der Geschichte und ich finde es schwierig, weil was wurde Bettina hier abgewönt?
00:02:30: Ihr wurde abgewöhnt einfach mal im Hier- und jetzt im Moment zu verharren, einfach mal zu verweilen in diesen Augenblick zu genießen, mal nicht an das zu denken, was jetzt alles noch kommt, was wir an diesem ganzen Tagesablauf Was wir da alles noch erledigen müssen, was wir von unserer To-do Liste noch abarbeiten müssen und so weiter.
00:02:53: Wer von uns kann denn völlig präsent im Hier und Jetzt doch sein?
00:03:00: Das war so, was ich in diesem Real am Botschaften oder an Botschaft vermitteln wollte Und eine Followerin hat mir geschrieben und ich lese dir die Nachricht von ihr mal vor.
00:03:11: Ich habe auch die Erlaubnis dazu.
00:03:12: Ich mache das natürlich anonym und sie schreibt, genau so bin ich aufgewachsen.
00:03:18: Immer wenn ich den größten Spaß hatte wurde ich danach geschimpft.
00:03:22: als ich selbst Mutter war habe ich es anfangs genauso gemacht.
00:03:26: irgendwann merkte ich wie blöd das von mir ist und von da an hab ich es gelassen.
00:03:31: aber ich habe damit auch einiges kaputtgemacht bei meiner Tochter und dass tut mir schrecklich leid.
00:03:37: wir haben oft darüber gesprochen Ich habe um Entschuldigung gebeten Aber das ändert die Situation von damals ja auch nicht.
00:03:45: Im Nachhinein schäme ich mich für meine Dummheit und Ignoranz, dass ich den Mist der mir anerzogen wurde unreflektiert weitergegeben habe.
00:03:53: Obwohl ich jedes mal ein mieses Gefühl dabei hatte Und es hat sich immer so gemein angefühlt.
00:03:59: aber mein Kopf dachte So muss das sein.
00:04:02: Ich finde diese Nachricht zu schön weil sie so radikal ehrlich ist ja und offen dabei und Weil Sie etwas beschreibt Dass ich Das ganz viele Frauen von sich selbst kennen.
00:04:16: Ich im Übrigen genauso, ne?
00:04:18: Dieses Gefühl.
00:04:19: Lass uns kurz mal bei dem Satz bleiben Obwohl ich jedes Mal ein mieses Gefühl dabei hatte.
00:04:26: das bedeutet sie wusste es Sie wusste Es die ganze zeit.
00:04:29: ihr körper wusste ist Jedesmal und trotzdem hat sie's getan.
00:04:33: Und warum macht man weiter wenn man doch spürt dass es sich falsch anfühlt?
00:04:39: Ich kann ja sagen warum weil das vertraute sich sicher anfühlt, auch wenn es weh tut.
00:04:45: Ja das unser Nervensystem unterscheidet nicht zwischen gut und bekannt.
00:04:50: Es unterscheide zwischen bekannt und unbekannt.
00:04:53: Das Unbekannte selbst wenn es besser wäre löst Alarm aus Und so muss das sein bedeutet eben auch ich weiß wo ich stehe Ich kenne diese Welt ich gehöre dazu.
00:05:06: Das Unbekannte fühlt sich unsicher an Aber das Unbekannte wäre in diesem Fall ja eigentlich nur ich selbst, also so wie ich bin.
00:05:17: Und genau das ist die eigentliche Wunde!
00:05:23: Bettina hat als Kind erfahren dass kein Kind in Worte fassen kann aber trotzdem ankommt ganz tief körperlich unwiderruflich und zwar die Botschaft So wie du bist bis Du nicht richtig.
00:05:36: Ja, und das wurde ihr nicht gesagt.
00:05:37: Das wurde ihr als Satz entgegengeschmettert.
00:05:41: Vielleicht sogar das?
00:05:42: Also wie viele sagen das?
00:05:45: Nein aber es ist auch... Es reicht die Erfahrung wieder und wieder!
00:05:49: Du bist verträumt?
00:05:50: Das ist falsch.
00:05:51: du vergisst die Zeit?
00:05:52: Das is' falsch.
00:05:53: Du spielst mit Kätzchen statt pünktlich zu Hause anzukommen?
00:05:57: Falsch!
00:05:59: Sprich ihre natürlichste Art zu sein.
00:06:02: Ihr staunen, ihren Neugier, die Freude All das wird quittiert mit Strafe, mit Schweigen.
00:06:09: Indem sie eben ihr Essen alleine ist – Silent Treatment!
00:06:13: Das ist eine Form von emotionalen Missbrauch.
00:06:16: Was lernt das Kind hier?
00:06:18: Es soll lernen pünktlich zu sein Aber was lernt es dahinter?
00:06:24: Ich bin so wie ich bin ein Problem.
00:06:27: Und aus dieser Erfahrung heraus, aus diesem Gefühl grundlegend nicht richtig zu sein entsteht tiefe Unsicherheit.
00:06:36: Und ich meine jetzt nicht die Unsicherkeit, die man kommt wenn man irgendetwas nicht weiß.
00:06:40: Nein!
00:06:40: Ich meine die Unsichheit, die kommt weil man sich nicht sicher fühlt.
00:06:45: Weil man nicht weiß ob man so sein darf wie man eben ist.
00:06:51: und in diesem Zustand wird das Vertraute des Bekannte zur einzigen verlässlichen Struktur.
00:07:00: Nicht weil sie gut ist sondern weil sie vorhersehbar ist, wenn man weiß was kommt und weil man sich darauf einstellen kann.
00:07:10: Predictable pain is better than unpredictable freedom.
00:07:14: sprich vor hersehbare Schmerz ist besser als unvorhersehbare Freiheit.
00:07:18: oder angesagt Menschen neigen dazu bekannten Schmerzen der Ungewissheit vorzuziehen Weil Sie nie gelernt haben dass Freiheit für Sie sicher ist.
00:07:30: Und so wird das Muster weitergegeben.
00:07:32: Nicht trotz des miesen Gefühls, sondern mit ihm!
00:07:37: Weil dieses Gefühl bekannt ist, weil das Bekannte sich anfühlt wie Boden unter den Füßen auch wenn dieser Boden noch nie wirklich tragfähig war... Dieses Muster verspricht dir doch, hier weißt du wer du bist, hier gehörst du dazu.
00:07:50: Hier machst du es richtig und für jemanden der früh gelernt hat dass er so wie er ist nicht richtig ist, ist diese Versprechen mächtiger als jeder bewusste Vorsatz zur Veränderung.
00:08:00: Diese Muster hatten ja auch irgendwann mal eine Funktion Ich sag mal zu einer anderen Zeit im anderen Kontext haben sie sicherlich oder haben Sie tatsächlich Sicherheit gegeben Ja?
00:08:11: Für die Mutter!
00:08:11: Für die Großmutter!
00:08:12: Für wen auch immer der am Anfang dieser Kette stand.
00:08:15: Und das Nervensystem, das vergisst das natürlich nicht.
00:08:18: Es hält fest was einmal geholfen hat wird auch irgendwann später wiederhelfen ja auch wenn der Kontext längst ein anderer ist.
00:08:27: Deshalb sind diese Muster so zäh und deshalb ist es so wichtig sie nicht einfach zu verurteilen also weder bei der Mutter noch bei sich selbst.
00:08:38: Bettina hat als Kind etwas empfangen Eine Botschaft, die in dieser Geschichte nie ausgesprochen wurde.
00:08:45: Aber die sie trotzdem erkannt hat oder die trotzdem ankam.
00:08:49: Freude ist verdächtig.
00:08:51: Bummeln ist gefährlich.
00:08:52: Sei pünktlich, sei verfügbar, sei kein Grund zur Sorge!
00:08:57: Und bei meiner Followerin?
00:08:59: Die hat gespürt.
00:09:01: Da stimmt was nicht.
00:09:03: Ja aber ihr Kopf hat sie überstimmt.
00:09:05: so muss das eben sein.
00:09:07: und als die Mutter wurde hat sie das einzige getan was sie kannte Nicht weil sie ihrer Tochter schaden wollte, sondern weil das Muster ihr gleichzeitig eine vertraute Sicherheit gegeben hat und weil Sicherheit auch wenn sie trügerisch ist schwerer wiegt als ein mieses Gefühl.
00:09:26: Das nennt man dann transgenerationale Weitergabe.
00:09:30: Dahinter steckt kein böser Wille aber was nicht aufgelöst wird wandert weiter getarnt als Normalität.
00:09:39: So haben wir das gemacht, so kennen wir das.
00:09:41: So werden wir es immer
00:09:42: machen.".
00:09:43: Und irgendwann hat sie die Kurve bekommen als ihre Tochter zwölf war und das ist nicht selbstverständlich!
00:09:51: Das gilt es anzuerkennen.
00:09:53: dafür kann man sich auch mal feiern kann sagen boah geil ich hab's erkannt viele kommen da nie hin.
00:10:00: Manche kommen ersthin wenn die Kinder längst erwachsen sind aber auch das ist gut besser spät als nie.
00:10:06: Manche kommt nie dahin Aber sie ist aufgewacht und das zählt.
00:10:11: Jetzt beginnt hier etwas, worüber ich eigentlich sprechen wollte?
00:10:15: Weil das der Teil ist den wir selten benennen.
00:10:18: Das Aufwachen allein ist nicht das Ende des Musters!
00:10:23: Das ist der Moment in dem das Muster manchmal auch einfach nur die Adresse wechselt.
00:10:29: Vorher war der Strafende im Außen – die eigene Mutter schimpfte.
00:10:33: wenn man zu spät kam Dann war man selbst die strafende Person gegenüber der Tochter, die gerade den größten Spaß hatte.
00:10:41: Und nach dem Aufwachen ist man immer noch der Strafende nur jetzt gegen sich selbst.
00:10:48: und sie sagt ich schäme mich für diese Dummheit Ich habe was kaputt gemacht, ich hätte es besser wissen müssen.
00:10:55: Ja hier hat dieses Muster einfach nur die Adresse gewechselt und zwar nach innen in ihre Richtung aber es läuft weiter Es ist immer noch Da!
00:11:05: Lass mich mal kurz bei der Scham bleiben.
00:11:08: Ja, weil sie sagt ja ich schäme mich so Weil Scham ist ein ganz ganz wichtiges Gefühl.
00:11:16: Die wenigsten mögen es fühlen Aber es ist so wichtig und das wird ganz oft vergessen Ja?
00:11:23: Scham is kein Fehler Scham immer ein Signal.
00:11:27: Scham zeigt an dass etwas gegen die eigenen Werte verstößt Dass man sich irgendwo selbst nicht treu war.
00:11:36: Und das ist so menschlich und das ist notwendig!
00:11:40: Gesunde Schaben sagt immer, ich habe etwas getan, dass mein Werten widerspricht, ich möchte das reparieren.
00:11:46: Und daraus entsteht dann eine Handlung wie bei ihr.
00:11:48: Sie hat das Gespräch mit der Tochter gesucht.
00:11:51: sie hat sich entschuldigt.
00:11:53: Das war der Moment wo man in die Kurve kommt oder die Kurwe bekommt.
00:11:58: Toxische Schamen sagt etwas ganz anderes.
00:12:01: Toxtische Scham sagt Ich bin grundlegend falsch, ich bin dumm.
00:12:05: Ich bin ignorant.
00:12:06: Ich muss dafür
00:12:06: büßen.".
00:12:07: Beides ist in dieser Nachricht enthalten.
00:12:10: Die eine macht dich menschlich die andere macht dich kaputt und Frauen haben ein besonderes Verhältnis zur Scham ja?
00:12:20: Und auch zu ihrer Zwillingsschwester der Wut!
00:12:23: Beide sind Gefühle, die Mädchen früh lernen zu schlucken.
00:12:27: Wut ist völlig unweiblich es hysterisch ist zicke ich, nicht angebracht und Scham ist zu groß um sie zu zeigen.
00:12:37: Also werden beide gern versteckt und beides wendet sich dann nach innen!
00:12:42: Und Scham die du dir eingestehst, die macht dich menschlich aber Scham, die du versteckst, die nur noch innen richtest, die mach' dich kaputt... ...und Scham mit der du dich selbst bestrafst immer und immer wieder, die hält das Muster am Leben.
00:12:57: Jetzt könnte man sicher fragen ja wann stoppt denn diese Kette endlich mal?
00:13:02: Das ist die Frage, ne?
00:13:03: Und ich möchte ehrlich antworten.
00:13:05: Nicht durch Aufwachen allein!
00:13:08: Weil sie wusste es doch jedes Mal.
00:13:12: Trotzdem hat sie's getan.
00:13:13: also Wissen alleine reicht nicht und einen tut mir leid.
00:13:16: das ist mega wichtig für die Beziehung, für die Tochter, für ihre eigene Integrität.
00:13:22: aber auch dass löst das Muster nicht auf und es hat das Musta auch bei ihr noch nicht aufgelöst weil heute bestraft sie sich selbst dafür.
00:13:32: Das ist der blinde Fleck.
00:13:34: Irgendwo glauben wir, dass genug Reue irgendwann die Rechnung begleicht.
00:13:39: Dass wir uns nur so lange schämen müssen bis es ausgeglichen ist aber das tut es nicht!
00:13:44: Ja?
00:13:45: Das...das ist es was das Muster lebendig hält.
00:13:48: Die Kette stoppt wenn jemand lernt Scham zu fühlen ohne sie aggressiv auszuagieren Weder nach außen noch nach innen.
00:13:56: Wenn jemand sagen kann ich habe es getan Es entsprach nicht meinen Wert, ich habe repariert was reparierbar ist und jetzt verzeih' ich mir selbst.
00:14:07: Und auch Scham auszuhalten wirklich auszuhalten ohne sie verdrängen zu wollen, ohne sie auf andere richten zu wollen oder gegen sich selbst zu verwenden.
00:14:20: ja das ist alles keine Frage des guten Willens.
00:14:23: Das ist eine Fertigkeit und Fertigkeitenfall nicht von Himmel nur weil man etwas erkannt hat die entstehen durch Arbeit.
00:14:31: Und was meine ich damit, ja?
00:14:34: Scham zu fühlen ohne sie sofort irgendwo hinlenken zu müssen also weder auf andere noch auf sich selbst.
00:14:41: das ist keine Frage des Entschlusses.
00:14:43: man kann sich nicht einfach vornehmen.
00:14:44: Also ab heute bestrafe ich mich nicht mehr weil der Impuls etwas mit dem Gefühl zu tun schneller ist als jeder Vorsatz.
00:14:53: Der kommt aus den Nervensystemen.
00:14:56: Man kann auch sagen Das ist eine erlernte Überleben-Strategie und die sind immer schneller als jeder rationale Gedanke.
00:15:06: Was wirklich gebraucht wird, ist die Fähigkeit ein schwieriges Gefühl aushalten zu können – es zu fühlen ohne dass es einen sofort überwältigt oder in irgendeine Handlungswinge.
00:15:18: Und diese Fähigkeiten, die nicht einfach da nur weil man aufgewacht ist, ja?
00:15:22: Die muss tatsächlich entwickelt werden durch Arbeit, durch Übung, durch Begleitung!
00:15:27: Und es gibt noch einen Satz in ihrer Nachricht, der mich beschäftigt.
00:15:31: Sie sagt sollte sie einmal Kinder haben hoffe ich sie versteht es besser zu machen.
00:15:36: und Ich sage das nicht als Kritik ja?
00:15:39: Ich sage es mit Respekt für ihre Offenheit!
00:15:42: Ich glaube in diesem Satz steckt noch ein letzter Rest der alten Kette also die Hoffnung dass die Tochter das repariert was die Mutter eben nicht vollständig auflösen konnte.
00:15:53: Das heißt die nächste Generation trägt wieder etwas.
00:15:57: Die Kette stoppt nicht in der nächsten Generation.
00:16:00: Sie stoppt in dir!
00:16:03: Und was diese Frau beschreibt, das ist kein Einzelfall Es ist ein Muster, dass ich immer wieder sehe bei Frauen die irgendwann aufgewacht sind, die Dinge erkannt haben, die sie verändern wollen.
00:16:17: und was aber dann ganz häufig kommt, ist... ...sie tappen in die Falle der Selbstbestrafung.
00:16:24: Das Aufwachen ist der Anfang, nicht das Ziel.
00:16:28: Und genau dafür habe ich meine Workshop-Reihe Gold in deinen Wunden entwickelt!
00:16:32: Nicht um die Wunden zu romantisieren sondern weil in jeder dieser Wunde in der Weitergabe im Aufwache und in der Scham etwas steckt dass sich ein Kraftförwandeln lässt wenn man es wirklich anschaut.
00:16:47: Wir arbeiten in sechs Workshops mit Märchen als psychologischen Landkarten, nicht weil Märchen harmnose Kindergeschichten sind sondern weil sie seit Jahrhunderten beschreiben was Menschen einander an tun weitergeben und irgendwann durchbrechen.
00:17:02: Und den Link dazu findest du in den Show-Notes.
00:17:05: und falls Du gerade zögerst, sind wir mal ehrlich.
00:17:09: wie oft sagen wir zu uns auch das klingt interessant und spannend.
00:17:13: vielleicht später?
00:17:15: Vielleicht ja Und aus diesem.
00:17:17: vielleicht werden dann zehn Jahre, wenn zwanzig Jahre.
00:17:20: Aber die Kette, die läuft weiter jeden Tag still und vertraut.
00:17:25: Es fühlt sich ja so vermeintlich sicher an!
00:17:28: Ich sage das jetzt nicht um dir Druck zu machen... ich sage es weil ich glaube dass du diese Folge nicht zufällig bisher gehört hast.
00:17:37: also wann möchtest du aufhören dich selbst zu bestrafen?
00:17:42: Wenn ihr diese Folge gefallen hat und du eine Frau kennst wo du sagst Sollte sie unbedingt hören.
00:17:50: Schicks gerne weiter, ich freue mich!
00:17:52: Ich bin Yvonne de Vies, Therapeutin für Frauen und das war Yvon & Moments ein Podcast für Frauen.
00:17:59: Ich freue mich wenn du auch das nächste Mal wieder dabei bist.
00:18:01: Tschüss.
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