Die Schwerkraft, die dich hält

Shownotes

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Erwähnt in dieser Folge

  • Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, Siedler 2012, S. 375
  • Baumeister, Bratslavsky, Finkenauer, Vohs: „Bad Is Stronger Than Good", Review of General Psychology 5 (2001), S. 323

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Liebe Grüße Yvonne

Musik: Envato Elements Item

Transkript anzeigen

00:00:26: Hallo und herzlich willkommen bei Evil On Moments.

00:00:32: Es gibt Frauen, die alles richtig machen und trotzdem irgendwann nicht mehr wissen wo sie geblieben sind oder das Gefühl haben sich selbst verloren zu haben.

00:00:45: Und in diesem Podcast geht es um die Muster dahinter.

00:00:48: also vorher kommen Sie.

00:00:51: warum sind sie so hartnäckig?

00:00:53: Was braucht es wirklich sie zu verlassen?

00:00:56: Ich bin Yvonne Wies, ich bin High-Praktikerin für Psychotherapie und ich heiße dich herzlich willkommen zu dieser Folge die heißt Die Schwerkraft, die Dich hält oder warum Du bleibst obwohl du längst gehen willst.

00:01:11: Ich möchte dir zu Beginn der Folge von einer Klientin erzählen ja?

00:01:16: Ich nenne sie Anne.

00:01:19: Es ist nicht ihr richtiger Name und ich habe auch ein paar Details verändert damit sie anonym bleibt.

00:01:25: Anne ist Mitte Fünfzig, sie ist seit mehr als zwanzig Jahren mit ihrem Mann verheiratet.

00:01:33: Als wir uns das erste Mal gesprochen hatten, sagte sie zu mir, sie braucht Hilfe bei einer Entscheidung die sie treffen müsste.

00:01:42: Schon in der ersten Sitzung ist ganz schnell klar geworden dass diese Entscheidung schon lange da war und zwar schon seit Jahren.

00:01:53: Sie überlegte ob sie sich trennen sollte oder nicht.

00:01:57: Tatsächlich hatte sie sich im Grunde schon viele, viele Jahre vorher getrennt von ihrem Mann.

00:02:08: Sie sind aber weiterhin zusammengeblieben und warum ist sie nicht gegangen?

00:02:16: Zum einen wollte sie unbedingt festhalten am Status quo, sprich an das Lebensmodell dass sie sich irgendwann kreiert hat, gemeinsam ja auch mit ihrem Mann.

00:02:31: Sie wollte festhalten am Haus an allen Materiellen was sie sich über die Jahre aufgebaut haben.

00:02:38: Festhalten an dem Familienbild nicht nur nach innen sondern auch nach außen.

00:02:43: Fest halten an ihrer Rolle in dieser Familie.

00:02:47: Sie war das Zentrum Und auch diejenige, die immer alles zusammengehalten hat.

00:02:53: An sämtlichen Festen und Feiertagen traf sich alles bei ihr im Garten oder zu Weihnachten in einem schönen großen Wohnzimmer an Kamin.

00:03:05: Sie hatte das organisieren und sie liebte diese Rolle auch.

00:03:09: Ja?

00:03:11: Sie war die, bei der es funktionierte und bei der dann alles zusammenkam Und natürlich wollte sie das nicht aufgeben, weil ihre große Angst war.

00:03:21: wenn ich gehe zerstöre ich die Familie.

00:03:25: Ich bin schuld ja!

00:03:28: Ich bin diejenige die diese Familie sich zerstört hat und ich bin egoistisch.

00:03:34: Das kann ich doch nicht machen.

00:03:35: Ich muss doch für alle anderen weiterhin funktionieren.

00:03:40: was sie aber auch beobachtet hat über die Jahre hinweg ist dass ihr die Leichtigkeit abhanden gekommen ist, das ihr die Freude abhandengekommen ist.

00:03:53: Dass ihr die Lust auf Menschen abhandengekommen ist.

00:03:57: sprich sie hat nicht mehr so viele Einladungen angenommen ob jetzt bei Freunden oder Nachbarn zu irgendwelchen Grillfesten.

00:04:06: oder irgendwann hatte sie gemerkt... Das macht mir keine Freude mehr und irgendwann hat sie gemerkt egal!

00:04:15: was sie sich vornimmt.

00:04:18: Die Fähigkeit, sich auf irgendetwas zu freuen, erpannten gekommen und auch ihre Kraft ist ihr erpannen gekommen.

00:04:26: die Energie ist ihr pannen gekommen und irgendwann ging gar nichts mehr.

00:04:32: das war der moment wo sie zu mir kam meinte sie bräuchte Unterstützung um eine Entscheidung zu fällen.

00:04:41: Das war also kein mutiger Aufbruch, keine Aufbruchsstimmung.

00:04:47: Sondern es war ein Zusammenbruch.

00:04:50: Sie kamen nicht um eine Entscheidung zu treffen.

00:04:54: sie kam weil einfach nichts mehr ging.

00:04:58: und heute viele, viele Wochen danach hat sie es tatsächlich geschafft das Haus zurückzulassen das Bild der Familie intrinsisch so zu verändern dass sie auch diese Rolle nicht mehr bespielen muss, sondern sich entscheiden kann wann sie die lebt und wann nicht.

00:05:24: Und das sie eben noch mehr ist als nur Mutter.

00:05:30: Sie hat neue Freundschaften gefunden, sie hat wieder Pläne... Man kann sagen, sie hatte ihr Leben zurück Und der Prozess ist diesen Prozess noch nicht durchlaufen komplett.

00:05:48: Aber was ich sehe in ihrer Entwicklung, ist dass sie mehr und mehr strahlt und mehr zu sich selbst zurückfindet.

00:05:59: Irgendwann in einer Sitzung fingen Sie auf einmal beherzen an zu lachen.

00:06:04: Das war nicht dieses höchliche verlegene Lachen sondern die sagt, ich muss jetzt einfach lachen!

00:06:10: Ich weiß gar nicht aber... Und dann sagte ich zu ihr, dann lacht doch.

00:06:14: Ja und dann lachte sie und hinterher sagte sie zu mir Sie weiß gar nicht das konnte sie schon so lange nicht mehr.

00:06:24: sie weiß gar nichts wenn sie das letzte mal so gelacht hat und sie beschrieb auch irgendwas in mir ist gelöst die konnte es nicht beschreiben was.

00:06:33: aber das spielt auch gar keine Rolle.

00:06:36: Fakt ist der Zugang zu dieser Freude war wieder da und sie konnte einfach wieder beherzt lachen.

00:06:45: Und ich erzähl dir diese Geschichte nicht, damit du sie schön findest.

00:06:50: Denn was ich dir in den nächsten zwanzig Minuten zeigen will ist das Annes Zögern über die Jahre hinweg keine Schwäche waren.

00:07:01: Es war auch kein Versäumnis, kein Mangel ein Mut, kein fehlender Wille!

00:07:08: sondern etwas, das man wissenschaftlich belegen kann.

00:07:13: Es gibt einen Satz von Daniel Cainman, der mich sehr gefesselt und beeindruckt hat.

00:07:21: Und es ist aus dem Buch schnelles Denken Langsames denken.

00:07:25: Man kann sagen dieses Buch ist mittlerweile meine Bibel geworden.

00:07:29: Cainmann war Psychologe.

00:07:31: Er hatte Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften bekommen weil er eben nachgewiesen hat, dass Menschen bei Entscheidungen systematisch anders rechnen als jede Theorie es vorher sagt.

00:07:44: Und in seinem Buch Schnelles Denken Langsames Denken schreibt er eben auf Seite threehundertfünfundsiebzig im vierten Kapitel wenn ich das interessiert.

00:07:55: Die Verlustaversion ist eine starke konservative Kraft.

00:08:00: Vielleicht sollte ich vorher noch mal kurz klären.

00:08:02: was isst mit Verlust aversionen gemeint?

00:08:06: Eine Verlustaversion bezeichnet man eben die psychologische Tendenz, Verluste emotional stärker zu gewichten als gleichhohe Gewinne.

00:08:16: Also was heißt das?

00:08:19: Stell dir vor du verlierst hundert Euro und der Schmerz darüber wird im Gehirn etwa doppelt so intensiv empfunden wie die Freude, als würdest du hundert euro gewinnen oder dir schenkt jemand hundert.

00:08:36: Dieses Phänomen zeigt eben, dass Menschen bei Entscheidungen unter Unsicherheit oft nicht rational oder nutzmaximierend handeln sondern das Risiko eines Rückschlags um jeden Preis vermeiden wollen.

00:08:51: Und dieses Konzept stammt aus der von Cainman und Amos Tversky entwickelten Erwartungstheorie.

00:09:01: Also nochmal die Verlustaversion ist eine starke konservative Kraft, die minimale Veränderung des Status quo bei Institutionen und im Leben von Individuen begünstigt.

00:09:13: Dieser Konservatismus erklärte unsere Tendenz in unserem Wohnviertel unserer Partnerschaft und an unserem Arbeitsplatz zu verharren.

00:09:21: Er ist die Schwerkraft, die unser Leben in der Nähe des Referenzpunktes

00:09:26: zusammenhält.".

00:09:27: So was ist jetzt der Referenzpunkt?

00:09:33: Die Schwerkraft, die unser Leben in der Nähe des Referenzpunkts zusammenhält.

00:09:39: Das ist ein wichtiger Satz.

00:09:43: Bleib mal einen Moment bei diesem Bild!

00:09:46: Die Schwerkraft ist keine Entscheidung sie ist keine Charaktereigenschaft.

00:09:52: man kann sie nicht wollen und nicht nicht wollen.

00:09:56: Sie wirkt einfach und zwar immer in eine Richtung Und sie zieht dich nicht irgendwo hin.

00:10:03: Sie zieht sich zu einem Punkt, zu dem Referenzpunkt und das ist der Zustand den dein System als normal führt also als Nullinie, als dass wovon aus alles andere gemessen wird ja?

00:10:18: Und Cayman beschreibt wie diese Schwerkraft wirkt was er nicht beschreibt und das is die Frage um die es in dieser Folge geht.

00:10:26: woher kommt dieser Punkt?

00:10:29: Der ist ja nicht neutral, er ist nicht das Ergebnis einer Abwägung.

00:10:34: Du hast ihn nicht gesetzt!

00:10:35: Er wurde gesetzt früh und zwar von anderen in einem Haushalt den du dir nicht ausgesucht hast unter Bedingungen über die niemand dich gefragt hat was du heute als normal empfindest also wie viel Nähe erträglich ist, wie viele Anstrengungen dazu gehört.

00:10:55: Wie viel übergehen normal ist?

00:10:58: Wieviel du sagen darfst und wo du still wirst – das hast du gelernt!

00:11:04: Bevor du wusstest dass man so etwas überhaupt lernt.

00:11:08: Und deshalb fühlt es sich nicht wie eine Prägung an.

00:11:11: Es fühlt sich an wie die Wirklichkeit Deine Wirklichheit Wohl bemerkt.

00:11:16: der Referenzpunkt ist natürlich bei jedem Individuum woanders Und warum wiegt er schlechte Schwere?

00:11:24: Jetzt kommt der Teil, der wehtut.

00:11:26: Dieser Referenzpunkt ist nicht gleichmäßig aus deiner Geschichte, aus seiner Präugung hervorgegangen.

00:11:34: Er befindet sich in einer Schieflage.

00:11:38: Es gibt eine Arbeit aus dem Jahr two-tausend eins von Roy Baumeister und seinen Kolleginnen.

00:11:44: Sie heißt Bad is stronger than good und sie fast befunden aus sehr vielen Forschungsfeldern zusammen.

00:11:53: And Cayman zitiert die Kernaussage in seinem Buch, Die Kernausage lautet negative Emotionen schlechte Eltern und schlechtes Feedback haben eine stärkere Wirkung als ihre positiven Pendants Und negative Informationen werden sorgfältiger verarbeitet als positive.

00:12:13: Das selbst ist stärker motiviert, negative Selbstdefinitionen zu vermeiden als positive zu verfolgen.

00:12:20: Ein negativer Eindruck und negative Stereotype entstehen schneller und sind wieder legungsresistente als ihre positiven Entsprechungen übersetzt.

00:12:32: Was dich verletzt hat, hat sich tiefer eingeschrieben als das was der Gut getan hat nicht weil es wichtiger war sondern weil dein System gründlicher verarbeitet hat.

00:12:43: Hier aus diesem Zitat finde ich etwas, wo sich Anne mal mein eingangsgezeigtes Beispiel wunderbar wiederfindet.

00:12:54: Wenn sie sagte zu mir wenn ich gehe brich Chaos aus dann bin ich diejenige die diese Familie zerstört hat.

00:13:05: das ist egoistisch für mich.

00:13:07: Hier finde ich diese negative Selbstdefinition, die sie unbedingt vermeiden will.

00:13:14: Und wahrscheinlich findest du auch bei dir solche Sätze, die du dir immer wieder sagst um Gottes Willen Wenn ich jetzt meine Mutter nicht mehr regelmäßig zum Arzt fahre Dann bin ich nicht mehr die brave Tochter.

00:13:31: Das sagst Du natürlich nicht als erwachsene Frau laut Aber eine innere Instanz von Dir wird das Glauben.

00:13:41: Und diese negative Selbstdefinition, die wollen wir vermeiden und da sind wir stärker motiviert als etwas Positives, ein positives neues Selbstbild von uns zu verfolgen.

00:13:53: Warum verarbeitet der Mensch negatives Gründliche als Positives?

00:14:01: Evolutionär gesehen ist das nur vernünftig, wer sich merkt wo die Gefahr ist der überlebt eben schneller.

00:14:07: Wer sich merke wo es nett war hat einen schöneren Nachmittag.

00:14:12: Ist besser versorgt findet vielleicht bessere Bedingungen um seine Art zu erhalten evolutionär gesehen aber es hat auch eine Folge die niemand vorgesehen hat denn dein normalzustand ist überproportional aus dem gebaut was weh getan hat.

00:14:31: Der Blick deiner Mutter, wenn du zu viel wolltest, sitzt tiefer als jedes Lob.

00:14:37: Wir kennen das!

00:14:38: Du kommst... oder erinnerst dich früher?

00:14:41: Bist mit nach zweier Hause gekommen und dann wurde gesagt Ja toll aber warum war es denn keine Eins?

00:14:48: Schon ist die Freude über die zwei verflogen.

00:14:52: Oder der Satz den dein Vater einmal gesagt hat Und nie zurückgenommen wurde.

00:14:58: Der wiegt schwerer als zwanzig positive Sätze oder das eine Mal, wo du in der Freundesgruppe mal so ganz ehrlich warst und dafür kritisiert wurdest.

00:15:12: Das ist dir vielleicht noch präsenter als hunderte Male, in denen nichts dergleichen passiert ist.

00:15:19: Und all das zusammen ergibt eben einen Punkt um den herum sich dein Leben sammelt und es muss kein guter Punkt sein aber es ist Deiner Dein Referenzpunkt und die Schwerkraft dahin ist stark.

00:15:34: Und der Satz, den ich ja aus diesem Zitat am wichtigsten finde – und zwar das selbst stärker motiviert negative Selbstdefinition zu vermeiden als positive zu verfolgen.

00:15:46: Was der bedeutet?

00:15:48: Das sehe ich immer wieder bei den Frauen mit denen ich arbeite.

00:15:52: Die sind nicht antriebslos!

00:15:56: Diagnose.

00:15:57: Sie sind hochmotiviert, sie leisten seit Jahrzehnten.

00:16:01: das sind immer die... ich sage immer das sind die Töchter der Pflicht ja?

00:16:05: Sie halten Dinge zusammen, die längst auseinanderfallen würden.

00:16:09: Sie stehen morgens auf und funktionieren auch wenn nichts mehr da ist nur läuft die ganze Kraft in eine Richtung, die man von außen nicht sieht.

00:16:18: Ja!

00:16:18: Sie läuft nicht auf etwas zu, sie läuft von etwas weg.

00:16:22: Der Antrieb ist nicht.

00:16:23: Ich will frei sein.

00:16:26: Ich darf nicht die sein, die ihre Familie zerstört hat.

00:16:31: Nicht ich will ein Leben das mir gehört, sondern ich darf nicht egoistisch sein!

00:16:36: Nicht die Kalte, nicht die schlechte Tochter oder die schlechten Mutter.

00:16:40: Nicht die über die geredet wird.

00:16:43: Das ist die gleiche Kraft nur anders herum gedreht.

00:16:46: Und jetzt verstehe was das für Anne hieß.

00:16:49: Über Jahre hinweg hat sie nicht gezögert.

00:16:52: Sie hat gearbeitet und jeden Tag etwas verhindert, nämlich dass sie zu der Frau wird die geht.

00:17:01: Das ist keine Passivität das ist im Grunde genommen ein Vollzeugjob.

00:17:07: Warum geht die Rechnung trotzdem nicht auf?

00:17:09: Jetzt lass uns mal beides zusammenlegen dann siehst du warum das so lange dauert.

00:17:15: Stell dir eine Entscheidung vor an irgendeinem Dienstag vor zehn Jahren.

00:17:23: Auf der einen Seite steht, was sie verliert.

00:17:25: Das Haus das Familienbild ihre Rolle darin Die Selbstverständlichkeit mit der Sie irgendwo dazugehört die Wochenenden Mit der Familie die Feste Die Nachbarn die Grillpartys Das ist sicher!

00:17:45: Das hat sie.

00:17:46: auf der anderen Seite steht Was sie möglicherweise gewinnen könnte Ein Leben, das ihr gehört.

00:17:54: Ruhe!

00:17:55: Freunde die zu ihr passen.

00:17:58: Ein neues Hobby vielleicht wieder Freude.

00:18:01: Aber dass alles ist unsicher und das kommt irgendwann Ist also unbestimmt.

00:18:07: Und Cayman hat gezeigt ein Verlust wiegt für uns ungefähr doppelt so schwer Wie einen gleich großer Gewinn und rechnet das mal durch.

00:18:17: ja Ein sicherer, sofortiger, doppelt gewichtiger Verlust gegen einen unsicheren späten einfachgewichteten Gewinn.

00:18:26: Diese Rechnung geht nie auf und deshalb sage ich dir Anne ist nicht geblieben weil sie schwach war, Anne ist geblieben weil sie richtig gerechnet hat jeden Tag aufs Neue mit einer Rechenmaschine die sie nicht selbst gebaut hat.

00:18:43: Und was hat sich dann geändert?

00:18:46: Nicht ihre Einsicht Die hatte sie ja seit mehreren Jahren.

00:18:50: Sie hätte dir jederzeit erklären können, warum sie geht was falsch läuft und was sie braucht.

00:18:56: Sie hat die Bücher gelesen, sie hatte sich... Ich weiß nicht wie viele Stunden mit Freunden ausgetauscht.

00:19:04: Sie wusste das alles!

00:19:06: Und hier ist der Punkt an dem ich meine Arbeit ansetze und warum ich sie so mache wie ich sie mache.

00:19:12: Ein Referenzpunkt verschiebt sich nicht durchs Verstehen Er ist ja auch nicht durch Argumente entstanden.

00:19:20: Er ist durch Erfahrung entstanden, durch tausend kleine Momente in denen dein Körper gelernt hat was hier gilt.

00:19:28: und er verschwindet nicht wenn ihm jemand widerspricht!

00:19:31: Er verschwindelt wenn derselbe Körper wiederholt etwas anderes erlebt Wenn es einen Zustand gibt den er vorher nicht kannte und der lange genug da ist dass er als möglich abgespeichert wird.

00:19:47: Deshalb arbeite ich nicht nur beratend, deshalb sitzen wir nicht gegenüber und analysieren.

00:19:53: Deshalb arbete ich mit Techniken die das Unterbewusstsein ansprechen.

00:19:59: Deshalb gehen wir in deine Geschichte zurück statt Vorsätze in die Zukunft zu formulieren.

00:20:05: Und jetzt komme ich zurück zur Einzelsitzung der Anne Darlag und Lachte.

00:20:11: Wir hatten auch gerade eine Presswork Session gemacht Und sie lachte beherzt, lange.

00:20:17: Und danach sagte sie den Satz ich konnte so lange nicht mehr so lachen und Anna hat nicht gelacht weil ihr Leben jetzt so viel leichter ist.

00:20:27: nein das ist es immer noch nicht.

00:20:29: ja Sie ist mitten in einer Trennung sortiert gerade alles neu, zieht gerade in ihre eigene kleine Wohnung hat noch mehrere Kisten auszupacken.

00:20:41: Sie hat gelacht weil sich zum ersten Mal seit sehr langer Zeit ein Punkt bewegt hatte den sie für ihre Wirklichkeit gehalten hatte nicht die Umstände ihr Nullpunkt.

00:20:55: und wenn du das jetzt hörst und irgendetwas in dir sagt ja bei mir geht es nicht Dann will ich dir eins mitgeben.

00:21:04: Und zwar nicht als Trost, sondern als Sachaussage!

00:21:08: Dass du bleibst ist kein Charakterfehler.

00:21:11: es ist Schwerkraft und Schwerkhaft überwindet man nicht mit Vorsätzen.

00:21:18: Man überwindete sie mit genug Kraft die von außen dazu kommt mit Tiefgehen also mit Arbeit Die tief geht ja jedes Unterbewusstsein anspricht Mit Wiederholung Und nicht mit einem Entschluss, der am Sonntagabend fällt und nur bis Mittwoch anhält.

00:21:40: Wenn du wissen willst wie ich arbeite und wie du wieder zu dir zurückfindest ja?

00:21:46: Wie dieser neunzig Tage Prozess den ich auch mit Anna gemacht habe, wie er aussieht dann schau dir ruhig meine kostenlose Schulung dazu an.

00:21:55: Ich habe mich selbst verloren so heißt sie und den Link dazu findest Du unten in den Show Notes.

00:22:01: Ich bin Yvonne Viz, das war Evalon Moments und ich freue mich wenn du das nächste Mal dabei bist.

00:22:09: Teile diese Folge gerne mit einer Freundin wo du denkst das ist wichtig!

00:22:13: Das sollte sie jetzt unbedingt hören und ich freu mich auch wenn du diesen Podcast bewertest bestenfalls mit einer fünf Sterne Bewertung und vielleicht auch ein paar nette Zeilen als Rezension da lässt.

00:22:28: Herzlichen Dank Macht's gut und habt noch eine schöne Woche.

00:22:32: Tschüss!

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