Wem gehört das schlechte Gewissen
Shownotes
Zur kostenfreien Schulung: https://page.funnelcockpit.com/2TxoGeGJn5MydFE5x
Erwähnt in dieser Folge
- Daniel Kahneman, Schnelles Denken, langsames Denken, Siedler 2012, S. 375
- Baumeister, Bratslavsky, Finkenauer, Vohs: „Bad Is Stronger Than Good", Review of General Psychology 5 (2001), S. 323
Mehr über meine Arbeit erfährst du hier: https://www.yvalon.com
Besuche mich auf Instagram: https://www.instagram.com/yvonnedewies/
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Liebe Grüße Yvonne
Musik: Envato Elements Item
Transkript anzeigen
00:00:26: Hallo und
00:00:27: herzlich willkommen bei Evalon Moments.
00:00:31: Wem gehört dein schlechtes Gewissen?
00:00:34: Und warum du nicht gehst, obwohl du längst weißt dass du willst!
00:00:38: Was du heute hörst ist die Tonspur meiner kostenfreien Schulung.
00:00:42: in den Schoenots findest du auch den Link.
00:00:44: da kannst du dich dann eintragen kannst ja auch die Schaubilder dazu anschauen wenn du Lust hast.
00:00:50: ich wünsche dir viel Spaß dabei und freue mich wenn wir in Kontakt
00:00:54: bleiben.
00:00:56: Du liegst nachts wach, neben dir schläft dein Partner mit dem du seit Jahren zusammen bist und du denkst zum wievielten mal dass du gehen willst.
00:01:05: Und in Gedanken drehst du dich im Kreis wenn ich mich trenne.
00:01:08: wer zieht aus?
00:01:09: reicht das Geld?
00:01:10: was ist mit den Kindern?
00:01:11: wir reagieren meine Eltern?
00:01:13: Und du hast es unzählige Male auch schon mit deiner Freundin besprochen und da ist dieser einen Satz der so schwer wiegt dass du nicht traust ihn laut zu sagen dann bin ich diejenige, die die Familie zerstört hat.
00:01:26: Und du bleibst nicht weil Du Dich fürs Bleiben entschieden hast sondern weil Du dich nicht fürs Gehen entscheidest.
00:01:33: und das ist ein Unterschied.
00:01:36: oder vielleicht ist es bei Dir so?
00:01:38: Du sitzt seit sagen wir mal elf Jahren am selben Schreibtisch.
00:01:42: Ist nicht schlimm!
00:01:43: Die Kolleginnen sind nett Das Geld reicht.
00:01:46: Du kennst hier einen Handgriff und trotzdem träumst du seit Jahren davon einen Kaffee zu eröffnen, eine Jugerschule ein Atelier oder dich einfach auf einer anderen Stelle zu bewerben.
00:01:58: Du tust es nicht!
00:01:59: Ja und wenn dich jemand fragt warum sagst du ja das so unsicher?
00:02:02: Und ich bin vielleicht eigentlich schon zu alt die Fahrzeit aber dass ist nicht der Grund.
00:02:08: Der Grund heißt Verlustaversion.
00:02:10: dazu erzähle ich dir später mehr.
00:02:13: was du nachts im Bett abwägst ist eine Rechnung die nie aufgeht.
00:02:19: Auf der einen Seite steht das sichere, dass vertraute das was du kennst.
00:02:22: Auf der anderen Seite ein unsicherer Gewinn.
00:02:26: Den kennst Du nicht!
00:02:27: Du kennst auch nicht den Preis?
00:02:28: Du kannst ihn erahnen ja trotzdem.
00:02:32: Tief im Inneren weißt du es wäre besser.
00:02:35: aber die Angst ist viel viel schwerer und deshalb schiebst du deine Entscheidung Monat für Monat Jahr für Jahr auf bis die Kinder größer sind bis du mehr gespart hast, ja?
00:02:48: Bis du mehr Zeit hast.
00:02:50: Irgendwann eben!
00:02:52: Vielleicht ist es bei dir auch keine dieser beiden zehn,
00:02:55: ja?!
00:02:56: Vielleicht willst du mit siebenundvierzig noch einmal eine Ausbildung anfangen.
00:03:01: Vielleicht willst Du wegziehen, vielleicht hast Du Dich beim Erbe übergehen lassen.
00:03:05: Vielleicht willst Du seit Jahren aus einer Freundschaft raus schreibst aber dennoch jedes Mal zurück wenn eine Nachricht kommt und es ist immer dasselbe!
00:03:15: Du weißt was Du willst, Du nimmst es Dir vor und Du tust es nicht weil Du Dir vorstellst wie es für jemand Anderen ist wenn Du's tust.
00:03:23: Frauen haben ständig ein schlechtes Gewissen.
00:03:26: Sie sagen ja, wo sie nein meinen.
00:03:28: Sie legen sich Sätze zurecht und sagen am Ende dann doch wieder Ja!
00:03:32: Sie sitzen mit einem Buch abends auf dem Sofa stehen zehn Minuten später wieder auf weil sie könnten ja noch mal schnell die Wäsche machen.
00:03:41: Sie denken ständig über irgendeine Diät nach, weil sie sich im eigenen Körper nicht mehr wohlfühlen und deshalb fällt es ihnen auch so unheimlich schwer ein Apfelkuchen richtig genüsslich zu verdrücken.
00:03:53: stattdessen haben sie ein schlechtes Gewissen Im Büro.
00:03:56: denken Sie ans Kind, sind sie zu Hause mit dem Krankenkind.
00:03:59: Denken Sie an die Arbeit.
00:04:01: Wollen Sie einfach mal nichts tun?
00:04:03: Nicht erreichbar sein?
00:04:04: schaffen Sie es nicht weil sich
00:04:06: sofort
00:04:07: eine innere Unruhe meldet und das schlechte Gewissen anspringt.
00:04:10: ja schließlich könnte man noch die Zeit sinnvoll nutzen bloß nicht faul irgendwo auf dem Sofa liegen.
00:04:18: ich stelle dir jetzt zwei Fragen.
00:04:21: Denk nicht lange drüber nach.
00:04:23: Nimm die erste Zahl, die dir einfällt Wie bewertest du dein gegenwärtiges Lebensglück auf einer Skala von eins bis zehn?
00:04:32: Wobei eins für völlig unglücklich und zehn für vollkommen glücklich steht?
00:04:40: Die zweite Frage Wie lange geht das schon so?
00:04:44: Nicht wie schlimm es ist!
00:04:52: Ich frage das, weil fast jede Frau sich die falsche Frage stellt.
00:04:56: Sie fragt ist es schlimm genug?
00:04:59: und die Antwort lautet fast immer?
00:05:02: Nein!
00:05:02: Es ist auszuhalten.
00:05:05: Deine Antwort auf der Scala liegt vermutlich irgendwo im Mittelfeld.
00:05:09: Ja...es war letztes Jahr aus zu halten, es ist dieses Jahr auszuhalten und deshalb wird es auch nächstes Jahr auszushalten sein und nichts wird passieren.
00:05:19: Und dann hören sie sich Sätze sagen wie auch so schlimm ist es doch nicht, andere haben es viel schlechter.
00:05:24: Ich bin eigentlich ganz zufrieden!
00:05:27: Etwas das wirklich unerträglich ist, dass hört irgendwann von selbst auf weil man es eben nicht mehr aushält.
00:05:34: aber das hier, das hört dich
00:05:36: drauf
00:05:37: Es bleibt gerade so erträglich ja?
00:05:40: Dass du nichts änderst.
00:05:43: Die richtige Frage ist nicht wie schlimm es ist sondern Wie lange ist es schon Erträglich.
00:05:50: Ein Abend, an dem du dich schlecht fühlst ist nichts.
00:05:52: Dreihundertfünfundsechzig Abende sind ein Jahr.
00:05:55: Dreitausend sechshundert fünfzig sind zehn Jahre deines Lebens!
00:06:01: Und dann rechnen noch etwas.
00:06:03: Gehe die letzten zehn Jahre durch und sucht die Entscheidung, die du nicht getroffen hast.
00:06:08: Nicht die Falschen sondern die, die Du nicht getroffen hast Die Bewerbung, die du nicht abgeschickt hast.
00:06:17: Das Gespräch mit deiner Mutter, das du seit zwölf Jahren nur in deinem Kopf führst und nie wirklich geführt hast – die Trennung der Umzug des Gelds, dass dir Zustand und dass du nicht eingefordert hast, die Ausbildung, das Nein zum Chef usw.
00:06:33: Und jetzt schau dir an, woran jede Einzelne gescheitert ist!
00:06:37: Es lag fast... nie daran, dass es unmöglich gewesen wäre.
00:06:41: Fast immer wäre jemand enttäuscht gewesen und der Preis ist ein Leben das sich fremdbestimmt anfühlt und eine nagende Sehnsucht ja die von Jahr zu Jahr stiller wird Träume, die du irgendwann dir selbst in den wildesten Farben ausgemalt hast Und die von Ja zu Jahr verblassen und unarreichbar sein.
00:07:04: Ich sage dir jetzt wohin das führt Frauen, die diese Arbeit gemacht haben mit mir, die treffen die Entscheidung.
00:07:11: Die sie jahrelang vor sich hingeschoben haben.
00:07:13: Manche gehen, manche bleiben aber sie bleiben zum ersten Mal weil sie es wollten nicht, weil sie sich nicht trauten.
00:07:21: das sieht von außen zwar gleich an Aber fühlt sich innen völlig anders an.
00:07:26: Sie sagen nein ohne den Satz drei Tage vorher zu üben und ohne hinterher eine Begründung zu liefern.
00:07:33: Sie erklären sich nicht mehr, sie fragen nicht mehr ob sie dürfen.
00:07:36: Sie fahren weg ohne Feuer alles so vorzubereiten dass auch ja niemand irgendetwas vermisst und sie halten es aus wenn jemand enttäuscht ist.
00:07:47: das ist der eigentliche Unterschied.
00:07:49: nicht dass niemand mehr enttäuscht wäre nein!
00:07:51: Das wird noch so sein sondern dass es aufhört eine Entscheidung umzuwerfen.
00:07:58: Eine meiner Klienten hat es hinterher nach unserer Arbeit mal so beschrieben.
00:08:02: Sie hat gesagt, ich nehme Urlaub ohne schlechtes Gewissen!
00:08:05: Ich rechtfertige mich nicht mehr, ich tue was mir gut tut und nicht etwas andere gut
00:08:11: finden.".
00:08:12: Und damit klar ist, dass das schlechte Gewissen wird nicht bekämpft.
00:08:17: Es wird nicht weckeratmet oder nicht überschrieben.
00:08:20: Es
00:08:20: kommt irgendwann einfach nicht mehr weil es nicht mehr gebraucht wird.
00:08:26: Ich bin Yvonne de Wies, ich arbeite als Heilpraktikerin für Psychotherapie ausschließlich mit Frauen und ich zeige dir warum du nicht gehst.
00:08:35: Obwohl du längst weißt das du willst!
00:08:38: Und wem das schlechte Gewissen gehört dass dich festhält.
00:08:42: So, ich sage dir vorweg was hier nicht kommt ist keine Übung die du dreimal täglich machst.
00:08:49: Keine Affirmationen die du dir an den Spiegel klebst ja?
00:08:54: funktioniert, was dich bremst.
00:08:56: Denn so lange du es für deinen eigenen Charakterfehler hältst kämpfst du gegen Dich!
00:09:03: Wahrscheinlich hast Du längst eine Erklärung für Dich ja?
00:09:05: Die meisten Frauen die zu mir kommen haben eine und die klingt in etwa so Ja ich bin zu inkonsequent Ich kann keine Grenzen setzen.
00:09:13: Ich muss an meinem Selbstwert arbeiten.
00:09:16: Mitunter haben sie das Muster dahinter auch schon erkannt.
00:09:19: Schützt Sie dennoch nicht.
00:09:23: diese Dinge haben eins gemeinsam Sie stellen dich als jemandem da, mit dem etwas nicht stimmt und genau deshalb helfen sie dir auch nicht weiter.
00:09:34: Ich stelle dir jetzt mal ein paar Fragen.
00:09:36: Wenn dir im Restaurant kaltes Essen serviert wird, schickst du es dann zurück?
00:09:40: Wenn ein Handwerker bei dir im Haus schlampig arbeitet, sagst du etwas?
00:09:46: Wenn sich jemand an der Kasse vordringelt, schicksst du die Personen wieder ans Ende der Schlange?
00:09:51: Die meisten Frauen sagen hier, ja meistens schon vielleicht nicht immer sehr elegant aber irgendwie geht es schon.
00:09:57: und jetzt die eigentliche Frage.
00:10:00: Warum funktioniert das dort?
00:10:02: Aber nicht bei deiner Mutter!
00:10:04: Nicht bei deinem Mann!
00:10:05: Nicht im Büro!
00:10:07: Weil es keine allgemeine Unfähigkeit ist.
00:10:09: wenn du grundsätzlich keine Grenzen setzen könntest würdest du es ja nirgendwo schaffen.
00:10:14: Aber du kannst es nur eben bei bestimmten Menschen nicht.
00:10:19: Und der Selbstwert, ja?
00:10:20: Ich kenne Frauen die leiten Abteilungen.
00:10:22: Die halten Vorträge vor zweihundert Leuten und dieselbe Frau sagt am Sonntag wieder Ja klar Mama ich komme rüber obwohl sie eigentlich etwas ganz anderes vorhatte.
00:10:32: Wenn es am Selbstwert lege müsste ist da nicht überall gleich schwer sein Ist es aber nicht.
00:10:38: und deshalb funktioniert vermutlich auch nicht, was du schon alles probiert hast.
00:10:42: Ja die Bücher, die Kurse der feste Vorsatz Es beim nächsten Mal wirklich wirklich anders zu machen Das hält vielleicht zwei Wochen manchmal drei Und dann bist du wieder da wo du warst und machst dir zusätzlich noch Vorwürfe so nach dem Motto ja nicht mal das kriege ich hin.
00:11:00: Und genau hier
00:11:01: sitzt
00:11:02: ein Denkfehler den fast alle machen.
00:11:05: Wir glauben wir könnten
00:11:07: jedes Ziel
00:11:07: erreichen.
00:11:08: Wir müssen uns nur ein bisschen anstrengen, wir müssen es halt richtig wollen und dann schaffen wir das auch.
00:11:15: Und wenn wir es aber nicht schaffen, dann geben wir uns selbst die Schuld.
00:11:20: Dann haben wir uns eben nicht genug angestrengt.
00:11:22: also noch einen Buch, noch einen Kurs.
00:11:24: der nächste Vorsatz was sich darunter versteckt oder was uns, was uns verborgen bleibt ist.
00:11:33: Scham und Schuld sind die eigentlichen Triebkräfte dieser ganzen Selbstoptimierung.
00:11:39: weil darunter versteckt sich nämlich der Glaube ich bin nicht gut genug Und mit genau diesen Glauben fährt eine ganze Selbstindustrie satte Gewinne ein.
00:11:51: ja und solange wir diesen Glauben haben wird sie das auch noch weiter tun.
00:11:56: Ja und manchmal ahnen wir auch dass wir auf diesem Wege nie ankommen werden, mit uns selbst zufrieden oder in Frieden zu sein und selbst annehmen zu können.
00:12:06: Selbstliebe das erreichen mir nicht so!
00:12:09: Der Teufelskreis der Selbstoptimierung bleibt ein Fass ohne Boden.
00:12:15: Aber Mangels Alternativen machen wir dann resigniert einfach so weiter.
00:12:21: Der reine Wille zur Veränderung genügt nicht, Disziplinen genügen nicht.
00:12:26: im Gegenteil ich behaupte sogar Das kann deine Lage noch verschlimmern, die tiefer in diesen Kreislauf aus Scham und Schuld treiben.
00:12:35: Und dich noch weiter von deiner Lebensfreude und deinem Lebensglück
00:12:39: abschneiden.".
00:12:40: Wenn es also nicht dein Charakter ist – und nicht deinen Selbstwert!
00:12:44: Was ist das dann?
00:12:47: Darum geht's jetzt hier... Der wichtigste Satz lautet… Dein schlechtes Gewissen isst ein Instrument der DICH lenkt.
00:12:54: ja und du hast es früh gelernt selbst zu bedienen.
00:12:58: Bevor ich dir jetzt erkläre, wie das passiert, müssen wir zwei Dinge auseinanderhalten.
00:13:03: Die im Alltag ständig verwechselt werden – Schuld und Scham.
00:13:07: Ja, Schuld
00:13:08: empfindest du wenn du jemanden verletzt hast?
00:13:13: Wenn du eine Erwartung enttäuscht hast, wenn du eine Zusage nicht einhalten kannst?
00:13:17: Schuld betrifft immer dein Verhalten aber niemals dein Wesen!
00:13:22: Und Verhalten
00:13:23: kannst Du wieder gut machen.
00:13:25: Du kannst dich entschuldigen, etwas nachholen.
00:13:27: Es ist beim nächsten Mal anders machen.
00:13:29: Charme ist etwas komplett anderes.
00:13:33: Charm sagt nicht ich habe was falsch gemacht.
00:13:35: Charms sagt Ich bin falsch!
00:13:39: Ich
00:13:40: bin nicht gut genug.
00:13:41: Ich bin unfähig.
00:13:43: Als Mensch als Person?
00:13:46: Nicht richtig verkehrt und Charmes stellt dein Recht auf da sein in Frage.
00:13:52: Du verurteilst dich selbst, entziehst dir die Existenzberechtigung.
00:13:56: Die Basis deines Lebens und genau deshalb lässt sich Scham nicht ausgleichen ja?
00:14:02: Du müsstest dich als Person austauschen und das ist nicht möglich!
00:14:07: Und weil Scham unsere Existenzen frage stellt, meiden wir sie natürlich und jede Situation in der sie entstehen könnte Und oft überspielen wir das.
00:14:18: Wir geben uns dann als besonders intelligent, besonders toll, besonders cool sozial
00:14:24: oder
00:14:24: auch als besonders spirituell.
00:14:27: Ja weil was wollen wir damit?
00:14:28: Wir wollen anderen beweisen dass man uns nichts anhaben kann.
00:14:33: wenn du nachts wach liegst und denkst Dann bin ich schuld!
00:14:37: Dann klingt das zwar nach Schuld aber darunter liegt meistens Scham.
00:14:45: die die Familie zerschört hat.
00:14:48: Dann bin ich als Mensch falsch und das ist der Grund, warum sich diese Entscheidung so unendlich schwer anfühlt.
00:14:57: Es geht nicht um ein Verhalten dass du wieder gut machen könntest.
00:15:01: Die meisten versuchen es dann im Nachgang.
00:15:04: Ja aber es geht Um dein Recht da zu sein.
00:15:09: Ich erkläre dir wie ich das meine.
00:15:12: Also Ein Kind kann nicht gehen.
00:15:15: Ja, das klingt banal ist aber der Kern von allem.
00:15:19: Ein Erwachsener dem es irgendwo schlecht geht, der kann die Tür benutzen – ein Kind kann das nicht!
00:15:26: Es ist auf die Menschen angewiesen bei denen es lebt, körperlich existenziell.
00:15:30: Nicht geliebt zu werden bedeutet für einen Kind nicht einfach nur Koma, sondern Lebensgefahr.
00:15:37: Also stellt dieses Kind eine Rechnung auf.
00:15:40: Unbewusst ohne Worte sehr früh.
00:15:43: Wie muss ich sein, dass ich hier sicher bin?
00:15:47: Und die Antworten, die Mädchen darauf finden, ähneln sich oft.
00:15:51: Ich bin sicher wenn ich mich anpasse, mich nützlich mache.
00:15:54: Ich Bin sicher Wenn ich keine Umstände mache!
00:15:57: Ich Bin Sicher, wenn ich merke wie es Mama geht bevor sie es sagt.
00:16:01: Ich BIN SICHER WENN ICH Klein Bleibe.
00:16:05: und jetzt das Entscheidende und ich möchte, dass du das wirklich hörst.
00:16:08: ja diese Rechnung Die war richtig Die war keine Fehleinschätzung.
00:16:14: Sie hat funktioniert!
00:16:16: Du hast als Kind etwas gelernt, dass dir das Leben in dieser Familie erträglich gemacht hat – vielleicht sogar, dass du überlebt hast ja?
00:16:24: Du hast die Stimmung im Raum gelesen bevor du hineingegangen bist, du hast gespürt wann es besser war still zu sein nichts zu wollen und das war eine Leistung.
00:16:34: Das Problem ist nicht Dass du falsch gerechnet hast dass die Rechnung nie neu aufgemacht wurde.
00:16:42: Du bist jetzt erwachsen, du kannst gehen!
00:16:44: Du bist auf niemanden existenziell angewiesen.
00:16:47: aber in dir läuft der Vertrag weiter den irgendwann mal vielleicht ein sechsjähriges Mädchen geschlossen hat und das Mädchen wurde nie darüber informiert, dass es jetzt vorbei ist.
00:16:58: Was dieses Mädchen da abgeschlossen hat nenne ich scharmbasierte Identifikation und Überlebensstrategien.
00:17:07: Ein Kind das spürt, dass es so wie es ist nicht genügt.
00:17:10: Entwickelt sie um emotional zu überleben!
00:17:14: Für ein Kind ist es natürlich bedrohlich und hoffnungslos wenn es sieht, dass die Eltern nicht fähig sind es zu lieben ja?
00:17:23: Und dann ist es für das kind eben sicherer sich selbst als nicht liebenswert als falsch und als schlecht zu empfinden.
00:17:31: Ja, weil aus der Perspektive des Kindes ist es ja besser das ungeliebte Kind von liebenden Eltern zu sein als das Kind von nicht-liebenden Eltern.
00:17:40: Das ist häufig den Anfang von Charme und dazu gehört das Unbewusste wegdrücken von Gefühlen und Bedürfnissen.
00:17:48: und irgendwann ist es dann soweit dass man da sagt ich spüre mich nicht mehr Ich weiß auch eigentlich gar nicht mehr was ich will.
00:17:59: Und hinzu kommt, dass du dir im Laufe deines Lebens so Verhaltens- und Reaktionsmuster aneignest.
00:18:09: Dass du dann eben die Nützliche bist – die Unkomplizierte, die Stille!
00:18:13: Und genau diese Muster stehen dir dann im Erwachsenenalter im Weg.
00:18:19: aber du glaubst sie fühlen sich an wie du selbst und genau deshalb behältst du sie für deinen Charakter.
00:18:28: Und dazu kommt etwas, das größer ist als du.
00:18:31: Jede Familie hat eine unsichtbare Buchführung – wer gibt?
00:18:34: Wer nimmt?
00:18:35: Wer hat Anspruch?
00:18:36: Wer schuldet
00:18:36: noch?!
00:18:37: Und sie steht nirgends wo geschrieben!
00:18:39: Aber alle kennen Sie und ich nenne dass das Familiengewissen.
00:18:43: Und dieses Gewissen hat eine einzige Regel die Loyalität zum System steht über der Loyalit zu dir selbst.
00:18:51: Und deshalb fühlt es sich ja wenn Du Dich löst nicht nach Freiheit an.
00:18:56: Das fühlt sich nach Verrat an.
00:18:58: Nicht weil du eine Verräterin bist, sondern weil das System genauso gebaut ist ja?
00:19:04: Wer geht es im Unrecht?
00:19:05: immer?
00:19:06: und genau deshalb liegst du nachts wach und denkst nicht ich will gehen, sondern dann bin ich schuld!
00:19:16: Und jetzt der perfideste Teil.
00:19:18: Am Anfang gab es jemanden, der das Instrument bedient hat.
00:19:23: Manchmal reicht ein Seufzen oder ach macht nichts, ich komm schon irgendwie klar oder so ein Schweigen am Telefon.
00:19:29: Aber irgendwann brauchtest du diese Person nicht mehr ja?
00:19:32: Du hast die Stimme übernommen zu deiner eigenen gemacht und sie sitzt jetzt in dir und macht die Arbeit von allein ganz zuverlässig.
00:19:40: Deine Mutter muss gar nicht mehr anrufen!
00:19:42: Du fühlst dich schon schuldig wenn du daran denkst dass du nicht angerufen hast.
00:19:47: und das ist der Moment an dem aus Erziehung ein Muster geworden ist.
00:19:51: und es läuft ohne Anlass, ohne Ankläger, ohne Beweis.
00:19:55: Und das ist der Grund warum die Entscheidung, die du vor dir so
00:19:59: her
00:19:59: schiebst auch dann nicht leichter wird wenn die Menschen um die es geht längst nichts mehr sagen können.
00:20:06: Das meiste davon läuft unter der Oberfläche.
00:20:09: Scham und Schuld sind wie ein Eisberg ja?
00:20:11: Du siehst nur eine kleine Spitze oben aus den Wasserragen.
00:20:15: Das ist der Teil, der ist dir bewusst.
00:20:17: Aber der größere Teil, darunter bleibt verborgen.
00:20:21: Der ist unbewusst und der wirkt aber auf deine Entscheidungen, auf deiner Beziehung, auf deine Arbeit, auf dein Körper und beide beeinflussen alle Lebensbereiche und hindern dich auch daran glücklich und erfüllt
00:20:36: zu leben.
00:20:38: Und damit du mich hier nicht falsch verstehst, Scham und Schuld sind nicht der Feind!
00:20:43: Ohne Schuld und ohne Scham werden wir Psychopathen.
00:20:49: Gesunde Scham und gesunde Schuld helfen uns eben auch Beziehungszugestalten, sie sind wie Seismografen.
00:20:58: Schuld zeigt dir dass du jemanden verletzt hast das du etwas in Ordnung bringen kannst wieder aber Scham zeigt dir das du den Respekt für dir selbst und auch deiner Verletzlichkeit verlieren könntest.
00:21:15: Ja und toxisch werden sie erst, wenn sie nicht mehr aufhören ja?
00:21:22: Wenn du dich dauerhaft selbst beschimpft, kritisierst verurteilst weil du andere mal verletzt hast oder haben könntest obwohl du dich vielleicht schon entschuldigt hast dann verletzst du dich permanent selbst Und das ist weder gesund noch heilsam.
00:21:41: Woran erkennst du toxische Schuld und Scham?
00:21:46: Du erkenntest daran, wenn du ständig deine eigenen Bedürfnisse zurückstellst.
00:21:51: Wenn du nicht nein sagen kannst!
00:21:53: Wenn du Angst hast die Erwartung der anderen zu enttäuschen.
00:21:57: Ja, wenn es dir schwer fällt für dich einzustehen... ...wenn du perfektionistisch bist, wenn das Gefühl hast, ständig etwas ausgleichen zu müssen.
00:22:09: Dazu kommen dann übermäßige Selbstkritik, Selbstzweifel, Selbstablehnung, Grübeln, Resignationen, Hoffnungslosigkeit.
00:22:18: Manchmal Ängste und Wutausbrüche und manchmal ja regelrechter Selbsttas.
00:22:24: Toxische Scham und Schuld bilden den Kern deiner negativen Glaubenssätze und deiner Überlebensstrategien.
00:22:32: Und sie können eben auch körperliche und psychische Symptome verursachen!
00:22:38: Kommt ihr das bekannt vor, dann weißt du jetzt worüber wir hier eigentlich sprechen.
00:22:44: Nicht über ein bisschen schlechtes Gewissen sondern über etwas, dass tief sitzt.
00:22:50: Hast Du Dich mal gefragt warum das schlechte Gewissen ausgerechnet dann auftaucht?
00:22:56: Wenn es ruhig ist wenn Du auf dem Sofa liegst, wenn Du im Urlaub bist und es Dir gut gehen lassen willst weil Dein Nervensystem das mit Gefahr verknüpft Solange du funktionierst, bist du sicher.
00:23:13: Sobald du aufhörst, rechnet dein System mit Konsequenzen.
00:23:17: Das schlechte Gewissen ist dann kein moralisches Urteil – das ist Alarm!
00:23:22: Ein alter Alarm für eine Gefahr die Konformitätsdruck heißt der spürbare Druck sich einer Gruppe anpassen zu müssen um eben nicht ausgegrenzt oder kritisiert zu werden.
00:23:35: Und warum fällt es uns so schwer, eine langjährige Partnerschaft zu verlassen den unerfüllenden Job zu kündigen oder endlich aufs Land zu ziehen?
00:23:45: Weil wir immer stärker motiviert sind Verluste zu vermeiden als Gewinne zu erzielen.
00:23:51: Das ist wissenschaftlich belegt.
00:23:53: man nennt das Verlustaversion.
00:23:55: Cayman und Twersky prägten diesen Begriffen neunundsebzig mit ihrer neuen Erwartungstheorie Und die Verlustaversion beschreibt die Tendenz, Verluste emotional stärker zu gewichten als gleichhohe Gewinne.
00:24:09: Beispiel – einhundert Euro Verlustschmerzen doppelt so sehr wie einen Gewinn über die gleiche Summe sich erfreut.
00:24:17: und hinzu kommt wir schenken negativen mehr Aufmerksamkeit als positiven in dem Aufsatz von Bad is stronger than good, fassen Wissenschaftler zusammen.
00:24:28: Negative Emotionen, schlechte Eltern und schlechtes Feedback haben eine stärkere Wirkung als ihre positiven Pendants Und negative Emotion werden sorgfältiger verarbeitet als positive.
00:24:40: Das selbst ist stärker motiviert, negative Selbstdefinitionen zu vermeiden als positive zu verfolgen.
00:24:47: Ein negativer Eindruck und negative Stereotype entstehen schneller und sind wieder legungsresistenter als ihre positiven Entsprechungen.
00:24:57: Hier höre ich meine Klientinnen und meine Followerin auf Instagram sagen, Wenn ich gehe, bin ich da nicht so egoistisch?
00:25:04: Dann bricht doch das Chaos aus.
00:25:06: Ich kann mich nicht trennen!
00:25:09: Ich habe kein eigenes Einkommen.
00:25:11: Wovon soll ich denn
00:25:12: leben?!
00:25:13: Was soll denn mit dem Haus passieren?
00:25:15: Das hab' ich von meinen Eltern geerbt.
00:25:16: Mein Mann hat lebenslanges Wohnrecht und der hat mir schon prophezeit.
00:25:19: Der wird niemals hieraus ziehen.
00:25:21: Ich zerstöre die Familie und bin schuld daran dass alles zerbricht.
00:25:25: Ich wollte nie die geschiedene und alleinerziehende Mutter sein.
00:25:31: Natürlich ist es aus evolutionärer Sicht sinnvoller, negative Informationen gründlicher zu verarbeiten als negative Selbstdefinitionen zu vermeiden.
00:25:42: Wer weiß wo Gefahr lauert der überlebt.
00:25:45: wer sich positiv in die Gruppe einbringt darf bleiben und Der Platz in der Gruppe sichert ja auch das Überleben.
00:25:52: ja stellt ihr doch mal vor so sorgloser, vor sich hin pfeifender Homo sapiens.
00:25:57: Vor fünfzigtausend Jahren der so ganz arglos durch die Savanne streift wir wären alle längst ausgestorben.
00:26:06: und wenn ich jetzt den Besitztums Effekt noch betrachte ja den Richard Taylor Nachwies für den er übrigens zwei tausend siebzen auch ein Nobelpreis erhielt wird klar warum einfach gehen eben nicht einfach ist.
00:26:21: Tela zeigte, Menschen schätzen Dinge die sie besitzen ja höher als solche, die sie nicht besitze.
00:26:28: Und das ist auch eine direkte Folge der Verlustaversion.
00:26:33: Wenn man ein Haus verkaufen muss, ist der Schmerz darüber viel größer und so erscheint es natürlich logisch sich nicht zu trennen.
00:26:44: Ja?
00:26:45: Das ist nur das Ergebnis einer korrekten Gleichung.
00:26:49: wenn Verluste doppelt so schwer wiegen Das Haus, das Familienbild.
00:26:53: Das gemeinsam entworfene Lebensmodell.
00:26:56: Finanzielle Einbußen – das eigene Ansehen in der Familie und im Freundeskreis.
00:27:02: All diese Verluste sind sicher!
00:27:04: Während das neue Leben ungewiss bleibt.
00:27:07: Ja?
00:27:07: Eigene vier Wände mehr Ruhe, mehr Selbstbestimmung vielleicht irgendwelche neue Freuden die man für sich entdeckt, neue Freundschaften, Hobbys.
00:27:17: Die Gleichung ergibt doch lieber durchhalten, als sich trennen bzw.
00:27:22: sich neu zu erfinden.
00:27:25: Frauen mit denen ich arbeite haben jahrelang durchgehalten.
00:27:29: die funktionieren die passen sich an erfüllen.
00:27:32: erwartungen machen Sich jeden tag ein stückchen kleiner.
00:27:37: das sind die töchter der pflicht sage ich immer.
00:27:39: ihr antrieb ist nicht.
00:27:40: Ich will frei sein Ihr antrieb isst.
00:27:43: Ich darf nicht egoistisch sein, nicht die über die man spricht.
00:27:47: Schon gar nicht die, die die Familie zerstört hat, ja?
00:27:50: Schuld und Scham dürfen nicht auf ihnen lasten!
00:27:54: Und das ist keine Passivität – das isst ein Vollzeitjob!
00:27:59: Das Problem als Tochter der Pflicht verlierst du langsam deine Lebenskraft.
00:28:03: Tropfen für Tropfen weicht die Freude Leidenschaft Energie Und es geschieht leise, fast unmerklich.
00:28:11: Doch stetig genug Zeit um sich an diesem Zustand wieder zu gewöhnen und Jahr für Jahr wirst du feststellen Du bist müder Freutloser vielleicht sogar depressiv und am Ende bleibt die bittere Erkenntnis Dein Einsatz hat sich nicht gelohnt Die Belohnung blieb
00:28:28: aus.
00:28:30: Das ist der Preis den du für toxische Scham und Schuld zahlst.
00:28:33: Du grübelst, du zweifelst an dir, du verlierst dich in Gedankenkreisen.
00:28:38: Du hast ein schlechtes Gewissen, du
00:28:41: triffst
00:28:42: viel schwerer Entscheidungen.
00:28:44: Du verurteilst dich.
00:28:45: Du glaubst die anderen können alles viel besser.
00:28:49: Dann bezahlst du mit deiner Lebenskraft und Lebensfreude.
00:28:54: Unbewusste Scham führt zu Frustrationen, Resignationen Ärger Erschöpfung Einsamkeit Angst Unzufriedenheit Überforderung Misstrauen Hoffnungslosigkeit Manchmal bis in die Depression.
00:29:07: Und ich möchte dir hier eine Geschichte zeigen, sie ist
00:29:09: kurz
00:29:11: und sie ist nicht die Geschichte einer bestimmten Frau.
00:29:14: Sie isst die Geschichte von
00:29:15: vielen.".
00:29:36: Dann hast du bei einer fremden Frau geputzt, gekocht gearbeitet.
00:29:41: Ohne
00:29:41: Bezahlung ohne Vertrag!
00:29:43: Und warum?
00:29:44: Ah weil Du gehoffst hast dass Du am Ende eine Belohnung bekommst.
00:29:48: Deine Schwester hat einfach nein gesagt und dienen jetzt alle faul und hässlich und undankbar.
00:29:55: Wer werdet sie so ab wenn sie klare Grenzen setzt?
00:29:59: Das Patriarchal?
00:30:00: tja klar
00:30:02: hätte ich mir noch denken können.
00:30:04: Du hast gelernt,
00:30:05: nur wenn du dich aufopferst bist du etwas wert.
00:30:09: Das ist kein Fleiß und das ist auch keine Tugend!
00:30:13: Das ist
00:30:13: ein
00:30:13: Trauma!".
00:30:15: Du bist nicht allein – Millionen Frauen tragen diese Last doch niemand sieht sie denn diese Last ist unsichtbar und wird auch nicht bezahlt.
00:30:25: Die Termine die Stimmung die Geburtstage das Zuhören des Ausgleichen wer das
00:30:30: seit
00:30:31: Jahrzehnten übernimmt?
00:30:32: fühlt sich nicht schuldig, weil sie schwach wäre sondern weil sie darauf trainiert wurde.
00:30:39: Du bist nicht kaputt du bist trainiert und was man trainiert kann man auch wieder abtrainieren.
00:30:44: das ist die gute Nachricht aber eben nicht dort wo du bisher gesucht hast.
00:30:53: an diesem punkt denken fast alle dasselbe.
00:30:56: gut jetzt verstehe ich es ich mache es jetzt anders.
00:31:01: Doch genau hier scheitert es.
00:31:04: Nicht weil du es nicht ernst nimmst oder auch nicht richtig verstanden hast, sondern weil du an der falschen Stelle ansetzt.
00:31:11: Du kannst dich nicht aus einer Loyalität herausdenken die du eingegangen bist bevor du überhaupt sprechen konntest.
00:31:17: Wir haben alle gelernt uns zusammen zu reißen.
00:31:22: Veränderung?
00:31:23: So glauben wir, die meisten von uns.
00:31:25: Das sei ja eigentlich nur eine Frage der Disziplin und für manche stimmt das so.
00:31:30: Für bewusst erlernte Verhalten funktioniert Willenskraft aber für Muster, die eines der Leben sicherten ist es nutzlos.
00:31:39: sie wirkt so wenig wie der Vorsatz schreck dich jetzt bloß nicht.
00:31:45: Und deshalb hilft auch positives Denken nicht.
00:31:49: Der psychologische und spirituelle Markt erbietet Unglaublich viele Methoden, um negative Glaubenssätze aufzulösen.
00:31:57: Viele versuchen dann sich Affirmationen einzureden Sie seien richtig Ich bin gut genug ich bin es wert ich darf.
00:32:05: Das kann man machen!
00:32:06: Ich habe überhaupt nichts dagegen.
00:32:09: Gleichzeitig ist es aber so dass positive Gedanken tief sitzende Glaubenschätze schwer auflösen können.
00:32:19: Toxische Scham und Schuld sind das zentrale Hindernis für Entwicklung und Wachstum.
00:32:26: Davon bin ich zu tiefst überzeugt, der charmhafte Eindruck
00:32:31: mit
00:32:31: mir stimmt grundsätzlich etwas nicht blockiert ja jeden echten Wachslumsprozess.
00:32:38: Wille Disziplin Affirmationen die scheitern also nicht weil du zu schwach bist.
00:32:46: sie scheittern weil das Kernhindernis unberührt bleibt.
00:32:51: Punkt verzweifeln dann viele.
00:32:55: Nicht nur die Betroffenen, auch Therapeuten und Berater, ja?
00:32:58: Die sich besonders viel anstrengen weil sie bei dir eine Veränderung wollen.
00:33:03: aber wer nur an der Oberfläche arbeitet und nicht am Kern, nicht an der Würze wird das nicht auflösen
00:33:12: können.".
00:33:13: Und hier kommt oft der Gedanke ach so schlimm ist es doch eigentlich gar nicht.
00:33:18: anderen geht's viel schlechter.
00:33:20: Aber darum geht es nicht, ja?
00:33:22: Es geht nicht um das wie schlimm sondern um dass wie tief.
00:33:27: Du hast dieses Muster nicht letztes Jahr gelernt!
00:33:30: Du hast sie verinnerlicht bevor du lesen konntest und seitdem übst du dieses Musta täglich.
00:33:36: Vierzig Jahre Gewohnheit.
00:33:37: Die verschwinden nicht an einem Wochenende und auch nicht wenn du ein Buch liest.
00:33:42: Das ist jetzt keine Drohung Sondern die Erklärung warum bisherige Versuche eben nur kurzweilig waren.
00:33:50: Eine Klientin von mir beschrieb das so.
00:33:52: Ich habe vieles ausprobiert, Schamanische Reisen, Homöopathie, Heilhypnose, Klopftechniken, Bachblüten – doch etwas Entscheidendes fehlte echte Klarheit darüber worum es bei mir im Kern geht!
00:34:06: Wenn du das Gefühl hast, du hättest schon alles versucht und nichts hat geholfen?
00:34:12: Es lag nicht an dir.
00:34:13: Es lag daran dass eben nur an der Oberfläche gearbeitet wurde.
00:34:20: Nicht an deinem Verhalten, sondern dort wo die Angst vor Ablehnung entstand.
00:34:25: In den Rollen, die du als Kind übernommen hast in den Prägungen deiner Familie.
00:34:30: Manchmal in Mustern, die noch viel weiter zurückliegen.
00:34:35: keine Affirmation, kein Mindset, keinen Verhaltenstraining.
00:34:39: stattdessen die Frage Woher kommt das Muster und was hält es bis heute fest?
00:34:45: Wir lösen es auf!
00:34:47: Oft reicht es ja schon in Ursprung sichtbar zu machen, dann geschieht nämlich etwas das Disziplin nicht bewirken kann.
00:34:54: Das Muster verliert seine Kraft und Berechtigung.
00:34:58: Es muss gar nicht bekämpft werden – es hört einfach auf notwendig zu sein!
00:35:03: Negative Glaubenssätze lassen sich nur auflösen wenn wir zum Kern vordringen, zu deiner unbewussten Charme.
00:35:11: Wer wachsen will, muss Schuld- und Schamgefühle offen und interessiert erforschen
00:35:16: statt sie wegzudrücken.
00:35:17: Sonst bleibt alle Mühe vergeblich.
00:35:21: Dann gibst du irgendwann frustriert auf und verurteilst dich noch dafür, also noch eine Runde zu... Und um das zu können brauchst Du vor allem eins Kontakt zu Dir selbst!
00:35:33: Du musst lernen Dich wieder zu spüren,
00:35:36: Dich zu fühlen
00:35:38: und natürlich auch den Mut aufbringen, dich ehrlich auf Dich selbst einzulassen.
00:35:45: Dein innerer Kern Lebenskraft sind immer da.
00:35:50: Ich glaube daran, dass jeder von uns hat einen inneren Kern der gesund ist und heil ist.
00:35:58: Der war nie weg!
00:35:59: Der ist nur verdeckt – von Anspannung, Scham oder
00:36:04: Schuld.
00:36:06: Und wenn Scham und Schuld dein Leben bestimmen?
00:36:09: Glaubst du natürlich irgendwann nicht mehr an diesen guten, heilen Kern in dir?
00:36:14: Du findest ihn vielleicht sogar nicht mal mehr.
00:36:17: Aber ich sage dir er ist da und alles was da drauf liegt das lässt sich auch wieder abtragen und dann wird das Leben auch wieder lebenswert.
00:36:27: Und dann geschieht etwas wovon ich am Anfang sprach kein Wunder keine schnelle Lösung.
00:36:32: aber irgendwann triffst du eine Entscheidung vielleicht nicht die die du heute erwartest.
00:36:37: dass passiert oft Aber du triffst sie.
00:36:41: Und danach erklärst Du sie nicht, Du verteidigst sie nicht!
00:36:44: Du grübelst nicht abends im Bett ob Du irgendetwas anderes hättest formulieren müssen und wenn jemand enttäuscht ist dann ist jemand entteuscht und Du hältst es aus.
00:36:57: Eine andere Klientin von mir sagte Ich weiß jetzt dass meine Meinung wichtig ist und ich traue mich immer mehr zu vertreten.
00:37:04: Das ist kein Charakterwechsel.
00:37:06: Sie ist nicht härter geworden Nicht kälter, nicht egoistisch.
00:37:10: Sie hat nur aufgehört, für Gefühle verantwortlich zu sein die ihr nie gehört haben.
00:37:17: Wie ich arbeite ist keine Technik, ja?
00:37:19: Die ich dir hier in fünf Minuten erklären kann.
00:37:21: Es ist eine Begleitung über sechs Monate eins zu eins.
00:37:26: Ich arbeite auch nur mit wenigen Frauen gleichzeitig weil ich eben zwischen den Terminen mit dem arbeite was bei dir auftaucht.
00:37:34: und ob das jetzt für dich passt weiß ich nicht, ob du dich angesprochen fühlst und du vielleicht auch nicht.
00:37:40: Aber das können wir klären in einem Gespräch!
00:37:44: Wenn Du das Gefühl hast dass es hier heute um Dich ging dann lass uns sprechen.
00:37:48: Das Tiefengespräch dauert forty-fünf Minuten und kostet nichts für Dich.
00:37:54: Ich will einfach nur verstehen wo stehst Du ja?
00:37:57: Du kannst mir deine Fragen stellen Und ich erkläre dir wie ich arbeite und sage Dir auch ganz ehrlich Ob ich Dir helfen kann oder nicht.
00:38:05: Und wenn ich glaube, dass es passt, frage ich dich am Ende auch ob du das machen willst?
00:38:09: Nicht mehr und nicht weniger!
00:38:12: Übrigens was viel nicht bewusst ist eine Entscheidung die du nicht triffst ist auch eine Entscheidung.
00:38:17: sie hat auch ihren Preis.
00:38:20: Danke, dass du bis hierhin zugeschaut hast.
00:38:22: Ich freue mich wenn wir uns im Tiefengespräch kennenlernen und das kostet dich nichts!
00:38:27: Nur ein bisschen Mut.
00:38:28: also sichere dir den Termin.
00:38:30: der Button ist direkt hier unten runter oder nebenan je nachdem wo du siehst
00:38:35: Und den Link dazu findest Du unten in den Show
00:38:37: Notes.
00:38:38: Ich bin Yvonne de Vies, das war
00:38:40: Evalon Moments und ich freue mich wenn du das nächste Mal
00:38:45: dabei bist.
00:38:46: Teile diese Folge gerne mit einer Freundin wo du denkst das
00:38:50: ist wichtig!
00:38:50: Das sollte sie jetzt unbedingt hören und ich freu mich auch
00:38:55: wenn du diesen Podcast bewertest bestenfalls mit einer fünf
00:38:59: Sterne Bewertung und
00:39:01: vielleicht auch ein paar nette Zeilen
00:39:03: als
00:39:03: Rezension da lässt.
00:39:05: Herzlichen
00:39:05: Dank Macht's gut und habt noch eine schöne Woche.
00:39:09: Tschüss!
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